Wohnen mit den Schmoos?

Als Hausbesitzer und Gründer*innen des Projekts gehört zu den festen Bewohner*innen des Schmoo-Projekts "das Rudel". Ela und Marcel haben die alte "Gaststätte zur Eisenbahn" in Jänickendorf bei Luckenwalde 2016 erworben und binnen weniger Wochen das Café Schmoo eröffnet. Damals komplettierte Leo, der großartigste Straßenstreuner der Welt, das Rudel. Seit seinem Sprung in "das Abenteuer danach" hat Knopf, die großartigste Straßenstreunerin der Welt, einen Platz im Rudel gefunden.  

Doch das Rudel lebt selten allein in der großen alten Gaststätte. Seit Gründung des Projekts haben sich immer wieder Freunde, Bekannte und liebe Fremde im Schmoo-Projekt niedergelassen. Manche mit voller Leidenschaft für die Arbeit im Projekt-Café, andere mit ganz eigenen Ideen von einem Gemüsegarten oder einem Bauwagenhaus. Und wieder andere einfach nur auf der Suche nach einem Leben in der Gemeinschaft und nahe der Natur. 

Zimmer frei?          ... JA!

[Das Haus von 1899 - Du als Schmoo? - Küche - schmoogardens - Treppenhaus - Bad - kleiner Raum links - großes Zimmer - kleiner Raum rechts]

Tatsächlich ist ab dem 1. März 2020 wieder Wohnraum im Schmoo-Projekt frei!

Es handelt sich um drei zusammenhängende Räume. Ein großes, helles Zimmer in der Mitte mit je einem kleineren Zimmer von zwei gegenüberliegenden Seiten abgehend. Dazu gibt es einen riesigen Gemeinschaftsbereich. Im Grunde steht der gesamte Café-Bereich als gemeinschaftliche Wohnfläche zur Mitnutzung zur Verfügung. Ebenso teilen wir uns im Schmoo-Projekt die Küche, die wir nach Gastrostandards pflegen, sowie das Badezimmer. Als Highlight für alle naturverbundenen Menschen wartet hinterm Haus ein 2.500m2 großer Garten. Und für alle, die sich gern in Handwerksarbeiten stürzen - es gibt auch noch einen knapp 500m2 großen Tanzsaal...

 

Es ist nicht leicht, das Zusammenleben bzw. das Mietobjekt in der klassischen Form zu beschreiben. Am ehesten trifft es wohl, wenn man sich das Leben im Schmoo-Projekt als WG vorstellt. Wir haben alle Jobs, wir wissen alle, was es heißt "im Leben zu stehen", aber wir haben alle den Wunsch und den Willen mehr aus unserem Leben zu machen. Und wir haben gelernt, dass man sich wahre Freiheit nicht einfach nehmen kann, sondern sich gegenseitig ermöglichen muss.

 

Wenn ihr neugierig seid, schreibt uns, wenn ihr begeistert seid, dann erst recht. Wenn ihr Angst habt und denkt: "Freaks!" - stimmt. Aber dann sagt man immerhin: "Hi, freaks!"